[Annotatie]: Der gesamte Éliphas Lévi in neuer Meisteredition: Mit authentisch restaurierten Abbildungen seiner magisch-imaginativen Illustrationen, in aktueller Rechtschreibung und unverfälschterÜbersetzung des Originals. Der Altmeister der Magie Éliphas Lévi betrachtete die Theorie der Magie und die spirituellen Lehren in einer ganzheitlichen Art und revolutionierte damit sowohl das Verständnis als auch die Praxis der Magie, wobei er die okkulten Theorien mit seinem christlichen Glauben verband. Seine Hauptwerke sind komplex, gefüllt mit faszinierenden Gegensätzlichkeiten und beseelt von einer Kraft, die den Leser verzaubert. Das größte Erbe jedoch ist der bis heute existierende »Hermetische Orden des Golden Dawn« (ein Orden in der Tradition der Rosenkreuzer und Freimaurer): Ohne Éliphas Lévi hätte es ihn in dieser Form niemals gegeben. Die Renaissance der Geheimwissenschaften am Anfang des 20. Jh. und der Beginn der modernen Esoterik spielten sich unter anderem in den intellektuellen Künstler-Salons der Bohemiens und elitären Zirkeln und Logen vor allem in England und Frankreich ab; aus dieser Hinterlassenschaft schöpft die heutige esoterische Bewegung weltweit. Mit einem Vorwort des Eingeweihten Dr. Robert A. Gilbert (Doktor der Englischen Literaturwissenschaften, Psychotherapeut, Dozent an der University of Exeter im Studiengang Western Esotericism, Gründer des »Order of the Rose and Cross«). [Flaptekst]: Der Altmeister der Magie Éliphas Lévi betrachtete die Theorie und Praxis der Magie in einer ganzheitlichen Art und revolutionierte so das Verständnis des Okkultismus in der gesamten westlichen Welt. Dieses Spätwerk des berühmten Neubegründers der Esoterik legt die persönlichsten und verborgensten Aspekte seiner Lehren offen wie kein anderes Buch. »Einweihung in die Hohe Magie« enthält den innersten Kern der abendländischen Tradition, die ihre Wurzeln in der Kabbala, der jüdischen Mystik, hat. Nahezu alle späteren esoterischen Bewegungen bis heute haben aus Lévis Werken und seinem Wissen geschöpft - jedoch meistens ohne seinen Namen zu nennen. Diese 184 Einweihungsbriefe an Baron Spedalieri gehen auf eine Zeit zurück, in der Levi seine bekannten Hauptwerke bereits geschrieben hatte. Aufgrund seiner Berühmtheit wandten sich immer wieder höhergestellte Persönlichkeiten an ihn und boten hohe Summen dafür, um von ihm tiefer in die Mysterien der Magie eingeweiht zu werden. Baron Spedalieri gehörte dem Martinisten-Orden an und wurde von Levi selbst als einer seiner fortgeschrittensten Schüler bezeichnet. Da diese Briefe nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, konnte er die bedeutendsten esoterischen Fragen ohne Angst vor Missbrauch viel umfassender behandeln und klarer beantworten als es sonst möglich gewesen wäre. Die mit reichhaltigem Bild- und Symbolmaterial illustrierten Einweihungsbriefe wurden von Levi als ein aufbauender Lehrgang in die wichtigsten Grundregeln der Esoterik konzipiert. So weitreichende und tiefgehende Studien über die geheimen Beziehungen zwischen den Zahlen, Buchstaben und dem Tarot sind in dieser überzeugenden Klarheit der symbolischen Ausdeutung noch nirgends erschienen. Die Briefe enthalten zudem intime Vertraulichkeiten über die größten Wissenden seiner Zeit.